Die Prophetische Karte

 

 

 

Von der Schöpfung bis Abraham

Der Widersacher und der „Sündenfall“
SchlangeBevor Gott die Erde und die Menschen erschuf, schuf Er die Engel (Hiob 38,7). Engel gehören zur unsichtbaren Welt und haben, genauso wie wir Menschen, einen freien Willen. Deshalb konnte der „Lichtengel“ (Jesaja 14 und Hes. 28) sich gegen Gott entscheiden und eine ganze Menge Engel in seinem Fall mitziehen. Hochzeit
Seit dieser Zeit ist er, Satan, bzw. sind sie, die Dämonen, der (die) Gegner Gottes. Als Feind Gottes hat Satan Eva verführt. Adam hat daraufhin bewußt Gottes Verbot übertreten. Satan meinte nun, er hätte Gottes Werk zerstört. Aber er war sich dessen nicht bewußt, dass er nur ein Geschöpf ist und dass er gegen GOTT aufgestanden war.
Gott hat sofort nach dem Fall des Menschen angesagt (1. Mose 3,15), dass es immer eine Feindschaft zwischen Satan (und seinen Leuten) und Gott (und seinen Leuten) geben würde. Aber was wichtiger ist: dass der „Same der Frau“ (der Messias) ihn, Satan, zerstören würde. Dies ist im Ansatz am Kreuz schon geschehen (Kol. 2,14 und 15) und wird am Ende des 1000-jährigen Reiches entgültig geschehen (Off. 20,10).
Im Moment kann Satan unter der Zulassung Gottes sogar noch einiges unternehmen. In Zukunft wird er sogar noch als Mensch auf der Erde erscheinen müssen, weil er aus der unsichtbaren Welt hinausgetan werden wird (Off. 12 und 13). Aber letztendlich wird er der große Verlierer sein. Seine Endbestimmung ist die Hölle (Off. 20).

Henoch und die EntrückungHenoch
Henoch war ein interessanter Mensch. Wir finden ihn in mehreren Bibelabschitten:

  • 1. Mose 5: Seine Geschichte
  • Hebr. 11,4: Sein Glaube
  • Judas Vers: 14-6: Seine Erkenntnis

Henoch ist ein wichtiger “Typus” in der Prophetie. Er ist ein Vorbild der Gläubigen, die, bevor das Gericht kommt, entrückt werden (Siehe 1. Thess. Kap. 4,13-18 und 1. Kor. 15,51.52).

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Noah und die SintflutArche neu

Eine nächste interessante Persönlichkeit ist Noah. In seiner Zeit war Chaos in der Welt: Mord und Totschlag usw. (vgl. 1. Mose 6 und Matth. Ev. 24, 37-39: „Aber gleichwie die Tage Noahs waren, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. Denn gleichwie sie in den Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.“)
Die Sintflut war ein Gericht Gottes über die ganze Erde. Das ist wichtig: Gott ist nicht “der liebe Herrgott”. Er ist der allmächtige Schöpfergott vor dem alle Menschen eines Tages Verantwortung ablegen müssen.
Prophetisch gesehen ist Noah auch interessant! So wie Henoch ein Bild jener Menschen ist, die vor dem Gericht entrückt werden (die Gemeinde Christi), so ist Noah ein Bild für die, die durch das Gericht hindurch gerettet werden (der Überrest der Juden und die Gläubigen aus der Drangsalszeit).


Abraham und die VerheißungAbraham neu

Die Sintflut war vorbei und es dauerte nicht lange, bis die Menschheit ihren Schöpfer vergessen hatte. In Ur in Chaldäa wohnte ein Mann namens Abram. Seine Eltern dienten den Götzen (Josua Kap. 24). Abram hatte eine Begegnung mit Gott (Apg. 7,2). Diese Begegnung änderte sein ganzes Leben. Er verließ die Weltstadt Ur, um in ein unbekanntes Land zu ziehen. Nachdem er seine ganze Familie verlassen hatte, versprach Gott ihm das Land Kanaan und zusätzlich, dass einer aus seinen Nachkommen der versprochene Messias sein würde. Und nicht nur das: Er würde der Vater vieler sein. Seine Nachkommen würden wie der Sand der Erde und die Sterne des Himmels werden (1. Mose 22,6.17):

  • eine irdische Nachkommenschaft
  • eine himmlische Nachkommenschaft

“Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er hatte, als er in der Vorhaut war, damit er Vater aller wäre, die in der Vorhaut glauben, damit [auch] ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet würde; und Vater der Beschneidung, nicht allein derer, die aus der Beschneidung sind, sondern auch derer, die in den Fußstapfen des Glaubens wandeln, den unser Vater Abraham hatte, als er in der Vorhaut war.“ (Röm. 4,11 und 12)

Als Gott Abram auswählte und ihm die Verheißung gab, dass der Messias aus ihm geboren werden würde, wurde die Geschlechterlinie des Messias immer klarer: Adam – Seth – Noah – Sem – Abraham.
Im ersten Buch Mose folgten noch: Isaak – Jakob (= Israel) – Juda.
Juda bildete später die Königslinie in Israel.

In Abraham und später in Israel sonderte Gott sich ein Volk ab, durch das und mit dem Er im Laufe der Zeit Geschichte schreiben würde.

Ab Jakob (= Israel) gibt es in der Heilsgeschichte drei Linien, die wir noch durchnehmen werden.

 

 

 

Die Prophetische Karte

Einleitung zur Karte

Von der Schöpfung bis Abraham

Drei Linien in der biblischen Heilsgeschichte

Das Gericht bzw. die Drangsalszeit

Das Kommen Jesu und das Tausendjährige Reich

Der Große Weiße Thron und die Ewigkeit

 

 

 

 

 

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